Die Göttliche Ordnung

Filmvorführung im Kino 8 1/2

 

 

Schweiz, 1971: Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die mit ihrem Mann, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Die Dorf- und Familienordnung gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer abstimmen sollen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und proben gemeinsam den Aufstand. Beherzt kämpfen die züchtigen Dorfdamen bald nicht nur für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch gegen eine verstaubte Sexualmoral. Doch in der aufgeladenen Stimmung drohen Noras Familie und die ganze Gemeinschaft zu zerbrechen. In ihrer warmherzigen und bis in die Nebenrollen überzeugend besetzten Komödie lässt Regisseurin Petra Volpe chauvinistische Vorurteile und echte Frauen-Solidarität aufeinandertreffen. (goettlicheordnung.de)
"Die Idee für meine Hauptfigur NORA habe ich auf einem grünen Einzahlungsschein der Frauenstimmrechtsgegnerinnen im Gosteli-Archiv gefunden. Da hat eine junge Hausfrau und Mutter in schöner, sorgfältiger Handschrift geschrieben: Sie sei ja sonst nie politisch, aber dieser Aufruf der Stimmrechtsgegnerinnen würde sie jetzt doch so wütend machen, dass sie sich sogar überlege, aktiv für das Stimmrecht zu kämpfen! Das war der erste Funken für NORA, eine Frau, die aufwacht und sich zu einer politischen Person entwickelt." (Regisseurin Petra Volpe)

 

Der Film wird gezeigt am 20.3.18, 20:00 Ihr im Kino Achteinhalb, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken. Eintritt 6,50 € (ermäßigt 5,50 €)

Das gesamte Programm kann beim Frauennotruf Saarland unter der Telefonnummer 0681-3 67 67 oder per Mail unter notrufgruppe-sb(at)t-online.de angefordert werden.